03/09/2026
Das Finanzamt soll künftig genauer hinsehen.
Bundesfinanz- und Bundesjustizministerium haben einen Aktionsplan mit 26 Maßnahmen gegen Steuer- und Finanzkriminalität vorgestellt.
Geplant sind mehr Datenaustausch zwischen Behörden, KI-gestützte Analysen und ein gemeinsames Datenanalysezentrum. Auffällige Muster in Finanzdaten sollen dadurch schneller erkannt werden.
Auch Unternehmen könnten neue Vorgaben treffen. Im Gespräch sind eine Registrierkassenpflicht und eine Verlängerung der Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege von 10 auf 15 Jahre.
Die strafbefreiende Selbstanzeige soll in ihrer heutigen Form ebenfalls abgeschafft werden. Für besonders schwere Fälle organisierter Steuerkriminalität sind bis zu 15 Jahre Freiheitsstrafe geplant.
Wichtig: Noch handelt es sich um einen Aktionsplan. Die Maßnahmen gelten derzeit nicht automatisch als neues Recht.
Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die eigenen Abläufe. Eine saubere Kassenführung, nachvollziehbare Buchhaltung und sichere Archivierung schützen vor unangenehmen Überraschungen.
Speichere den Beitrag, damit Du die geplanten Änderungen im Blick behältst.
01/09/2026
Wir halten euch gerne auf dem Laufenden zu aktuellen mit unserem Aplus für September: =https://www.aplus-steuerberater.de/files/746/aplus-newsletter-sept-dw202609.pdf
01/09/2026
Deine Steuertermine im September 2026
28/08/2026
193 Tage nur für Steuern und Sozialabgaben.
Der Steuerzahlergedenktag fällt 2026 auf den 13. Juli. Erst ab 23:21 Uhr arbeitet ein durchschnittlicher Arbeitnehmerhaushalt rechnerisch für das eigene Portemonnaie.
Die durchschnittliche Belastung liegt voraussichtlich bei 53,1 %. Von jedem verdienten Euro bleiben damit 46,9 Cent zur freien Verfügung.
Das ist ein Durchschnittswert. Wie hoch Deine persönliche Belastung ausfällt, hängt von Deiner individuellen Situation ab.
Eine gute steuerliche Gestaltung kann dabei helfen, bestehende Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen.
Hättest Du mit 53,1 % gerechnet?
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27/08/2026
Schattensteuer in Italien? Klingt erfunden, gibt es aber wirklich.
Besteuert wird nicht der Schatten. Gemeinden können Gebühren verlangen, wenn Markisen, Vordächer oder andere private Bauwerke in den öffentlichen Raum hineinragen.
Der Schatten zeigt also nur, wie viel Platz beansprucht wird.
Und Deutschland? Auch hier können für Markisen, Außengastronomie oder andere Nutzungen öffentlicher Flächen Gebühren anfallen. Bei uns nennt sich das Sondernutzungsgebühr.
Ob eine Erlaubnis nötig ist und wie hoch die Gebühr ausfällt, regelt jede Stadt selbst.
Hattest Du schon einmal von der sogenannten Schattensteuer gehört?
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23/08/2026
Arbeitsunfall im Homeoffice auch beim Essenholen?!
Wann der Weg zum Imbiss versichert ist und wann nicht, zeigen zwei Entscheidungen des LSG Hessen.
In einem Fall stürzte eine Frau auf dem Weg zum Imbiss und war gesetzlich unfallversichert. In einem ähnlichen Fall verletzte sich ein Mann nach dem Essen auf der Treppe. Hier lag kein Arbeitsunfall vor.
Der Unterschied: Der Weg zur Nahrungsaufnahme kann versichert sein, der Rückweg in den privaten Bereich ist meist nicht versichert.
Fazit: Ob ein Unfall im Homeoffice als Arbeitsunfall gilt, hängt vom konkreten Einzelfall ab.
21/08/2026
KI kann überzeugend klingen und trotzdem falsch liegen.
Eine Familienrechtsanwältin reichte beim Kammergericht Berlin einen Schriftsatz ein, der offenbar mit KI erstellt worden war. Darin standen Urteile und Aktenzeichen, die gar nicht existierten.
Das Gericht ermahnte die Anwältin und wies auf eine mögliche Berufspflichtverletzung hin.
Der Fall zeigt: Wer mit KI arbeitet, muss die Ergebnisse prüfen. Das gilt besonders für Zahlen, Quellen und rechtliche Aussagen.
Auch wir nutzen KI in unserer Kanzlei. Bevor etwas unser Haus verlässt, wird es von Menschen geprüft.
Prüfst Du KI-generierte Inhalte immer, bevor Du sie verwendest?
17/08/2026
Amazon-Bestellung fürs Unternehmen: Diese 3 Fehler können Deinen Vorsteuerabzug gefährden. 👀
Mal schnell Büromaterial oder Technik über den privaten Amazon-Account bestellen? Geht schnell. Problematisch kann es aber werden, wenn auf der Rechnung wichtige Unternehmensdaten fehlen.
Darauf solltest Du achten:
✓ Bestellungen über den richtigen Account abwickeln
✓ Firmenname und Firmenanschrift vollständig hinterlegen
✓ Umsatzsteuer-ID überprüfen
✓ Empfang strukturierter E-Rechnungen sicherstellen
Denn seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen grundsätzlich in der Lage sein, E-Rechnungen in einem strukturierten elektronischen Format zu empfangen. Ein einfaches PDF gilt dabei nicht mehr als E-Rechnung im gesetzlichen Sinne.
Unser Tipp: Prüfe Dein Amazon-Business-Konto lieber einmal gründlich, bevor bei der nächsten Rechnung wichtige Angaben fehlen.
Speichere Dir den Beitrag für Deine nächste Geschäftsbestellung und schick ihn an jemanden, der regelmäßig über Amazon fürs Unternehmen einkauft.
Und jetzt mal ehrlich: Bestellst Du geschäftliche Dinge über einen privaten oder einen Business-Account? Schreib einfach „privat“ oder „Business“ in die Kommentare. 👇
12/08/2026
Eine Steuer, die am erfolgreichsten ist, wenn sie sich irgendwann selbst abschafft?
2024 nahm der Staat durch die Tabaksteuer rund 15,6 Milliarden Euro ein. Gleichzeitig soll genau diese Steuer dafür sorgen, dass weniger Menschen rauchen.
Das Paradoxe daran: Je besser sie wirkt, desto weniger nimmt der Staat langfristig ein.
Was denkst Du? Sind höhere Tabaksteuern der richtige Weg?
11/08/2026
Manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen. 👀
Denn im Steuerrecht gibt es nicht nur Regeln, sondern auch Spielräume. Man muss sie nur kennen.
Genau dabei unterstützen wir Dich. Persönlich, verständlich und immer mit Blick auf die beste Lösung.