04/09/2026
10 Jahre ein Teil des Teams trotz „Fernbeziehung“.
Zwischen Melanies Schreibtisch und unserer Eingangstür in Altdorf liegen rund 600 Kilometer. Das hat Melanie aber nie als Nachteil gesehen und ist so schon seit 10 Jahren ein Teil unseres SYLTAX-Teams.
Eine Beziehung, die überwiegend komplett über Bildschirme, Telefon und den einen oder anderen Besuch gewachsen ist, denn Melanie ist rein remote unterwegs.
Anfangs waren wir etwas skeptisch, ob die Abwesenheit nicht doch zu einer zu großen Hürde wird. Da wir heute von Melanies Jubiläum berichten, ist ihre Arbeit der Beweis dafür, dass ein reines Remote-Modell funktionieren kann.
Wichtig ist dabei weniger die Frage nach der technischen Umsetzung. Im Fokus steht trotz der Entfernung die Beziehung zwischen Homeoffice-Kollegin und Vor-Ort-Team. Diese ist bei Melanie und uns so gut, dass die räumliche Distanz im Alltag kaum ins Gewicht fällt. Natürlich freuen wir uns dann immer besonders, wenn sie uns doch einmal mit einem Besuch überrascht.
Liebe Melanie, auch wenn wir dir zu deinem Jubiläum nicht Auge in Auge gratulieren können, bist du im Kopf und im Herzen jeden Tag mit uns im Büro. Vielen Dank, dass du seit zehn Jahren dabei bist und dieses ungewöhnliche Setup zwischen dir und uns so verlässlich läuft.
Und bitte denk immer daran: Ab und zu kann ein Kaffee im Office auch ganz guttun. 😉
20/08/2026
Ein Platz ist reserviert.
Bis zu dreizehn Jahre lang klingelt der Wecker morgens zur Schule. Für viele (ehemalige) Schüler hat dieser Rhythmus in diesem Jahr ein Ende gefunden. Jetzt wartet eine neue Herausforderung, denn im August und September starten in ganz Deutschland Tausende junge Menschen in ihre Ausbildung.
Damit tauschen sie Klassenraum gegen Kollegen, Notenrunden gegen zukunftsorientierte Feedbackgespräche und Hausaufgaben gegen echte Verantwortung.
Einer dieser Wege führt am 1. September zu uns nach Altdorf. Julian beginnt bei uns seine Ausbildung und auch wenn er sich die letzten Sommertage noch ohne uns um die Ohren schlagen darf, ist sein Arbeitsplatz in der Kanzlei bereits eingerichtet.
Damit der erste Tag nicht zum Sprung ins kalte Wasser wird, wartet auf Julian ein Onboarding mit klarer Struktur statt eines schnellen Händedrucks und eines freundlichen „Viel Erfolg“. Bei uns wird er die ersten Wochen als Anlaufhilfe erleben und nicht als Prüfung mit offenem Ausgang.
Wir freuen uns darauf, dass Julian schon bald den leeren Platz in unserer Kanzlei füllen wird.
07/08/2026
Batterie leer, Urlaubskasse voll. Dank der Erholungsbeihilfe.
Wie kann eigentlich schon wieder ein halbes Jahr rum sein? Der Wecker klingelt gefühlt jeden Morgen etwas früher, die To-do-Liste wächst dagegen fröhlich weiter. Sobald draußen die ersten heißen Tage locken und Fernweh im Kopf mitmischt, ist die Grenze zwischen „läuft schon“ und „brauche mal Pause“ schnell erreicht.
Was den Akku wieder auflädt, ist aber selten der Feierabend auf dem Sofa. Es sind eher die Tage, an denen der Kopf loslassen darf und die Arbeit ausnahmsweise mal keinen Platz bekommt.
Damit der Reset nicht am Kontostand hängen bleibt, gibt es die Erholungsbeihilfe. Arbeitgeber dürfen ihren Teammitgliedern jährlich bis zu 156 Euro pauschal versteuert überweisen. Hinzu kommen 104 Euro für den Partner und 52 Euro je Kind.
Bei einer Familie mit zwei Kindern landen so bis zu 364 Euro ohne Abzüge in der Urlaubskasse.
Die Sommerzeit ist ein guter Anlass, sich diese Möglichkeit wieder in Erinnerung zu rufen und aktiv auf die eigenen Mitarbeiter zuzugehen. Viele wissen gar nicht, dass es diese Option überhaupt gibt. Ein ausgeruhter Kopf denkt schärfer und macht weniger Fehler, und wenn die Rechnung dabei auch steuerlich aufgeht, lohnt sich der Blick aus jeder Richtung.
31/07/2026
Ferien im Kanzleimodus.
Sechs Wochen ohne Wecker? Darauf haben wir uns wohl alle früher Jahr für Jahr gefreut.
Jetzt in der Arbeitswelt sieht das leider etwas anders aus. Die Ferien werden aber trotzdem genutzt: zum Lernen.
Sobald bei unseren Azubis die letzten Stunden im Klassenzimmer abgehakt sind, gestaltet sich der Sommer für sie etwas anders, als sie es aus der Schulzeit gewohnt sind.
Solange kein Unterricht ansteht, drehen sich die Wochen komplett um das volle Programm Steuerberatung. Fünf volle Tage bei uns in der Kanzlei, um in den Rhythmus zu kommen, in dem sie nach der Prüfung ihre Karriere gestalten werden.
Darin liegt der eigentliche Sinn der Berufsschulferien. Damit es nach dem Abschluss keinen Kulturschock gibt, wird schon während der Ausbildung „geübt“. Wer die erste 40-Stunden-Woche mitten in der Ausbildung schon einmal geknackt hat, startet nach dem Zeugnis mit ordentlich Vorsprung.
Das Sommerwetter zu genießen und auch mal die Eisdiele zu besuchen, ist natürlich immer noch drin. Nur eben nach Feierabend oder in kleiner Dosis in der Mittagspause.