13/10/2026
Wenn du wissen willst, wie das geht, kommentiere „steuer“ unter diesem Beitrag 📩
Gleicher Job, ähnliches Gehalt, aber mehrere hundert Euro mehr Netto im Monat. 👇
Das steckt dahinter:
Wer eine Wohnung vermietet, hat dort Kosten: die Abschreibung für das Gebäude, die Zinsen für das Darlehen und laufende Ausgaben. Stehen sie den Mieteinnahmen gegenüber, kann auf dem Papier ein Verlust entstehen. Dieser Verlust wird mit dem Gehalt verrechnet. Das zu versteuernde Einkommen sinkt, und damit auch die Lohnsteuer.
Damit es schon im laufenden Monat auf der Abrechnung ankommt, wird beim Finanzamt ein Freibetrag hinterlegt. Der Arbeitgeber rechnet dann mit einem kleineren Einkommen. Sonst käme der Effekt erst mit der Steuererklärung.
Das sollte stimmen, bevor das funktioniert:
✅ Du bist angestellt und zahlst Lohnsteuer.
✅ Die Wohnung ist vermietet und soll dauerhaft vermietet bleiben.
✅ Die Kosten übersteigen die Mieteinnahmen, sonst gibt es keinen Verlust.
✅ Der Freibetrag wird bis zum 30. November beantragt und gilt höchstens für 2 Jahre.
✅ Mit einem eingetragenen Freibetrag musst du in der Regel eine Steuererklärung abgeben.
Was du dazu wissen solltest:
⚠️ Nur die Abschreibung kostet dich kein Geld. Zinsen und laufende Kosten zahlst du wirklich.
⚠️ Je höher dein Steuersatz, desto größer der Effekt.
⚠️ Es ist ein Rechenmodell. Wie viel bei dir ankommt, hängt von Kaufpreis, Finanzierung, Miete und deinem Einkommen ab.
Wann sich das nicht lohnt:
Das Finanzamt prüft, ob du mit der Wohnung auf Dauer einen Überschuss erzielen willst. Wenn die Wohnung nur Verluste bringt und du das von Anfang an so planst, kann der Verlust nicht anerkannt werden. Rechne deshalb Miete, Kosten und Finanzierung vor dem Kauf durch.
Im Leitfaden steht Schritt für Schritt, wie das mit Immobilien funktioniert und worauf du achten musst.
Hinweis: allgemeine Information, keine Steuerberatung. Individuelle Ergebnisse können abweichen.