28/09/2026
Wenn die Welt unruhig ist, darf Ihre Geldanlage ruhig bleiben.
Ukrainekrieg, Spannungen im Nahen Osten, schwankende Energiepreise und wirtschaftliche Unsicherheit: Die aktuellen Schlagzeilen können verunsichern. Gleichzeitig haben gerade die vergangenen Monate gezeigt, dass sich die KapitalmÀrkte trotz vieler Belastungen immer wieder erstaunlich widerstandsfÀhig zeigen können.
Der Blick zurĂŒck ĂŒber mehr als 100 Jahre zeigt einen wichtigen Grundgedanken: Krisen gehören zu den KapitalmĂ€rkten. Wer breit gestreut, diszipliniert und passend zur eigenen Situation investiert war, musste nicht jede neue Schlagzeile zum Anlass nehmen, seine Strategie zu verĂ€ndern.
Gerade im Ruhestand bedeutet das aber nicht, alles langfristig in Aktien zu halten.
Entscheidend ist vielmehr, das Vermögen nach seinem Zweck aufzuteilen: Geld, das kurzfristig fĂŒr den Lebensunterhalt, Reisen, gröĂere Anschaffungen oder regelmĂ€Ăige Entnahmen benötigt wird, sollte stabiler angelegt sein â zum Beispiel im Geldmarkt oder in kurzlaufenden Anleihen.
Vermögen, das lĂ€ngerfristig nicht benötigt wird, kann â abhĂ€ngig von der persönlichen Situation und Risikobereitschaft â stĂ€rker an den AktienmĂ€rkten beteiligt sein.
Genau diese Aufteilung schafft Ruhe. Denn wer weiĂ, dass der kurzfristige Finanzbedarf gut abgesichert ist, muss nicht ausgerechnet in einer schwachen Börsenphase verkaufen.
Warren Buffett, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Investoren der Welt, steht wie kaum ein anderer fĂŒr langfristiges Denken und dafĂŒr, sich nicht von jeder kurzfristigen Nachricht zu einer neuen Entscheidung treiben zu lassen.
FĂŒr mich ist das der Kern einer guten Geldanlage: Das Vermögen so zu strukturieren, dass man sich nicht jeden Tag damit beschĂ€ftigen muss â und auch dann ruhig bleiben kann, wenn die Welt um uns herum unruhig ist.
Finanzielle Gelassenheit entsteht nicht dadurch, dass es keine Krisen mehr gibt. Sondern dadurch, dass die eigene Geldanlage nicht von jeder Krise abhÀngig ist.