01/07/2026
📅🚨 Steuer-Update Juli 2026! 🚨
Es gibt wieder wichtige Neuigkeiten aus dem Bundesfinanzministerium und brandaktuelle Urteile, die für Unternehmer, Selbstständige und Immobilienbesitzer hochrelevant sind. 💼📉
Wischen Sie durch unseren neuen Post, um die Highlights zusammengefasst zu lesen! 👉
Die Themen in diesem Monat:
1️⃣ Jahressteuergesetz 2026: Der neue Entwurf bringt Änderungen bei der USt-Organschaft und der Kaufpreisaufteilung von Immobilien.
2️⃣ Mietimmobilien: Warum bestimmte Kosten beim Verkauf nicht mehr als Werbungskosten absetzbar sind (FG Bremen).
3️⃣ Häusliches Arbeitszimmer: Achtung Selbstständige! Ohne penible Aufzeichnungen streicht das Finanzamt den Abzug (BFH-Urteil). ✍️
4️⃣ Firmenwagen: Wieso die Dienstreise mit dem Privatwagen teuer werden kann, wenn eigentlich ein Firmenwagen zur Verfügung steht. 🚗💨
Diese und viele weitere tiefergehende Informationen finden Sie in unserem aktuellen Monats-Rundschreiben für Juli 2026. 📖 Viel Spaß beim Lesen!
🔗 Den Link zur vollständigen Ausgabe finden Sie in unserer Bio!
💬 Welches dieser Themen betrifft Sie am meisten? Schreiben Sie es uns in die Kommentare! 👇
12/03/2026
1. Rückforderung vom Arbeitgeber? Nicht so einfach!
Das FG Münster (Az. 6 K 1524/25 E) hat entschieden: Wenn ein Arbeitgeber die EPP an Arbeitnehmer ausgezahlt hat, die mangels Wohnsitz in Deutschland gar nicht anspruchsberechtigt waren, darf das Finanzamt das Geld nicht einfach vom Arbeitgeber zurückfordern.
Der Grund: Die gesetzliche Regelung zur Auszahlung (§ 117 EStG) knüpfte lediglich an das Dienstverhältnis und die Steuerklasse an, nicht explizit an die unbeschränkte Steuerpflicht.
Die Folge: War die Auszahlung formal korrekt, muss sich der Staat direkt an die Arbeitnehmer wenden, nicht an den Betrieb.
2. Müssen Rentner die EPP versteuern?
Viele Rentner empfanden es als ungerecht, dass ihre EPP der Einkommensteuer unterliegt. Das FG Sachsen (u. a. Az. 2 K 1150/23) sieht hierin jedoch keinen Verstoß gegen die Verfassung. Die Steuerpflicht für Rentner bleibt nach aktueller Instanz bestehen.
🔍 Wie geht es weiter?
In beiden Fällen ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Da die Revisionen bereits beim Bundesfinanzhof (BFH) anhängig sind, werden wir bald eine höchstrichterliche Klärung haben:
Revision zur Rückforderung: Az. VI R 24/25
Revision zur Steuerpflicht für Rentner: Az. X R 23/25
Fazit: Betroffene Arbeitgeber und Rentner sollten die kommenden Entscheidungen des BFH genau im Auge behalten.
BFH Arbeitgeberrecht Rentner
26/02/2026
Pünktlichkeit zahlt sich aus – besonders beim Finanzamt! 💰
Ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) sorgt für Klarheit (und bei manchen für Ernüchterung): Wer die verlängerten Abgabefristen für die Steuererklärung 2019 verpasst hat, kommt um den Verspätungszuschlag kaum herum.
Das Gericht stellte klar: Wenn die gesetzliche Frist (inklusive Corona-Verlängerung) verstrichen ist, ist die Festsetzung des Zuschlags eine gebundene Entscheidung. Das heißt: Das Finanzamt MUSS kassieren, ein Ermessensspielraum besteht nicht mehr.
Auch der Hinweis auf die „FAQ Corona Steuern“ des Bundesfinanzministeriums half dem Kläger nicht. Diese haben keine Gesetzeskraft und schützen nicht vor den Folgen einer verspäteten Abgabe.
Unser Tipp: Schiebt eure Steuererklärung nicht auf die lange Bank. Wer steuerlich beraten ist, hat zwar längere Fristen, aber auch diese sind nach dem 31.08.2021 (für das Jahr 2019) endgültig abgelaufen.
Habt ihr Fragen zu euren aktuellen Abgabefristen für 2024 oder 2025? Schreibt uns eine Nachricht oder kommentiert unten! 👇
Verspätungszuschlag Steuerberatung Fristen Steuertipps Wirtschaftsprüfun
05/02/2026
In seiner letzten Sitzung des Jahres 2025 hat der Bundesrat steuerlichen Änderungen mit Breitenwirkung zugestimmt. Zu nennen sind vor allem die Anhebung der Entfernungspauschale, die Senkung der Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie und die neue Aktivrente. Wichtige Änderungen sind nachfolgend aufgeführt.
#2026
Quelle — Steueränderungsgesetz 2025, BGBl I 2025, Nr. 363; BMF-Schreiben vom 22.12.2025, Az. III C 2 - S 7220/00023/014/027; Aktivrentengesetz, BGBl I 2025, Nr. 361; Achtes Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes, BGBl I 2025, Nr. 342; Siebte Verordnung zur Änderung steuerlicher Verordnungen, BGBl I 2025, Nr. 372.
22/01/2026
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat klargestellt: Die Finanzverwaltung darf im Rahmen einer Außenprüfung den Zugriff auf E-Mails verlangen – sofern diese steuerlich relevant sind.
Was bedeutet das für dich als Unternehmer?
1️⃣ Aufbewahrungspflicht: E-Mails, die Handels- oder Geschäftsbriefe darstellen, müssen archiviert werden (§ 147 AO). Das gilt besonders, wenn die Mail selbst (und nicht nur der Anhang) wichtige Infos enthält.
2️⃣ Selektion ist Pflicht: Du musst dem Prüfer nicht dein gesamtes Postfach zeigen! Es ist dein Recht (und deine Aufgabe), steuerlich irrelevante oder private Mails vorab auszufiltern.
3️⃣ Format-Vorgaben: Der Prüfer kann verlangen, dass die Daten maschinell auswertbar zur Verfügung gestellt werden. Entstehende Kosten trägst du als Steuerpflichtiger.
⚠️ Vorsicht: Wer die Mitarbeit verweigert, dem drohen Mitwirkungsverzögerungsgelder oder eine Schätzung durch das Finanzamt.
Tipp vom Profi: Eine saubere Struktur im E-Mail-Archiv spart im Ernstfall Zeit, Geld und Nerven!
Hast du Fragen zur rechtssicheren Archivierung? Schreib uns eine Nachricht oder hinterlasse einen Kommentar! 👇
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Quelle | BFH, Beschluss vom 30.4.2025, Az. XI R 15/23, unter www.iww.de, Abruf-Nr. 250230.
19/12/2025
Zum Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie besinnliche Stunden, zum Jahreswechsel Heiterkeit und Frohsinn und für das neue Jahr 2026 Gesundheit, Glück und Erfolg. 🍀
An dieser Stelle bedanken wir uns bei Ihnen ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit.
Kanzlei Michael Schmitz