Stegemann & Collegen Berlin

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Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Stegemann & Collegen Berlin, Steuerberatung, Hohenzollerndamm 184, Berlin.

Photos from Stegemann & Collegen Berlin's post 05/08/2026

Mehr Spielraum für Vereine ab 2026

Seit dem 1. Januar 2026 gilt für gemeinnützige Vereine und Organisationen eine höhere Freigrenze beim steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.

Die neue Grenze liegt bei 50.000 € Jahreseinnahmen einschließlich Umsatzsteuer.

Das betrifft zum Beispiel Einnahmen aus:

• Vereinsfesten
• Werbeleistungen
• Vereinsgaststätten
• Verkaufsständen oder Merchandising

Wichtig: Es handelt sich um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag. Wird sie überschritten, kann der gesamte Gewinn des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs körperschaft- und gewerbesteuerpflichtig werden.

Die neue Regelung schafft mehr finanziellen Spielraum für Vereine und kann gleichzeitig den Verwaltungsaufwand reduzieren. Trotzdem sollten Einnahmen weiterhin sauber getrennt und dokumentiert werden.

💬 Was meinst du: Sind 50.000 € eine echte Entlastung für Vereine oder bleibt das Steuerrecht für gemeinnützige Organisationen trotzdem zu kompliziert?

👉 Teile den Beitrag mit jemandem, der im Vorstand eines Vereins sitzt oder Verantwortung für die Finanzen übernimmt.

Photos from Stegemann & Collegen Berlin's post 27/07/2026

Kurzfristige Beschäftigung 2026: Neue Grenzen für Saisonkräfte

Seit dem 1. Januar 2026 gelten für kurzfristige Beschäftigungen in landwirtschaftlichen Betrieben höhere Zeitgrenzen. Saisonkräfte können dort bis zu 15 Wochen oder 90 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres beschäftigt werden.

Für andere Branchen bleibt es grundsätzlich bei maximal 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen.

Wichtig für Arbeitgeber: Mehrere kurzfristige Beschäftigungen werden zusammengerechnet. Eine feste Verdienstgrenze gibt es zwar nicht, bei einem monatlichen Verdienst über 603 € muss jedoch geprüft werden, ob die Tätigkeit berufsmäßig ausgeübt wird. In diesem Fall kann die Sozialversicherungsfreiheit entfallen.

Die neue Regelung schafft mehr Flexibilität für landwirtschaftliche Saisonbetriebe – erfordert aber weiterhin eine sorgfältige Prüfung und Dokumentation.

💬 Was meinst du: Ist die neue 90-Tage-Regel eine sinnvolle Entlastung für die Landwirtschaft oder macht sie kurzfristige Beschäftigungen nur komplizierter?

👉 Teile den Beitrag mit jemandem, der Saisonkräfte beschäftigt.

15/07/2026

Einmal über der Minijob-Grenze – und sofort kein Minijob mehr? Nicht unbedingt.

Seit 2026 liegt die monatliche Minijob-Grenze bei **603 €**. Entscheidend ist aber grundsätzlich die **Jahresverdienstgrenze**.

Bei einem **unvorhersehbaren Überschreiten** kann der Minijob unter bestimmten Voraussetzungen erhalten bleiben – zum Beispiel bei einer Krankheitsvertretung.

💬 Wusstest du das schon?
👉 Teile den Beitrag mit jemandem, der einen Minijob hat oder Minijobber beschäftigt.

Photos from Stegemann & Collegen Berlin's post 08/07/2026

Der Mindestlohn liegt 2026 bereits bei **13,90 € pro Stunde** – doch die nächste Erhöhung steht schon fest.

Ab dem **1. Januar 2027** steigt der gesetzliche Mindestlohn auf **14,60 € pro Stunde**.

Für Arbeitnehmer bedeutet das mehr Lohn.
Für Arbeitgeber heißt das: Personalkosten und Lohnabrechnungen sollten frühzeitig angepasst werden.

💬 Was meinst du:
Wird der höhere Mindestlohn langfristig mehr Menschen helfen – oder am Ende zu höheren Preisen führen?

👉 Teile den Beitrag mit jemandem, der Arbeitnehmer beschäftigt oder vom Mindestlohn betroffen ist.

Photos from Stegemann & Collegen Berlin's post 24/06/2026

Was denkst du?
Ist die Erhöhung ausreichend oder müsste Pendeln steuerlich noch stärker berücksichtigt werden?

👇 Schreib deine Meinung in die Kommentare und teile den Beitrag mit anderen Pendlern.

Photos from Stegemann & Collegen Berlin's post 29/05/2026

Weil Lohnerhöhungen, die eigentlich nur die Inflation ausgleichen sollen, dazu führen können, dass du in eine höhere Steuerstufe rutschst.

Das Ergebnis:
Mehr Steuern – trotz gleicher Kaufkraft.

Damit das nicht passiert, werden Grundfreibetrag und Tarife regelmäßig angepasst. Trotzdem bleibt die kalte Progression auch 2026 ein wichtiges Thema.

💬 Was meinst du:
Wird die kalte Progression ausreichend ausgeglichen –
oder zahlen Arbeitnehmer am Ende trotzdem drauf?

👉 Teile den Beitrag mit jemandem, der sich zuletzt über mehr Gehalt gefreut hat.

Photos from Stegemann & Collegen Berlin's post 20/05/2026

City Tax, Bettensteuer oder Kulturförderabgabe – viele Städte in Deutschland kassieren mittlerweile zusätzlich pro Hotelübernachtung. 🏨💸

Was früher oft nur Privatreisende betroffen hat, gilt zunehmend auch für Geschäftsreisen. Hintergrund ist ein Urteil des, das die Steuer grundsätzlich bestätigt hat.

Die Höhe variiert je nach Stadt – in Berlin sind es aktuell z. B. 5 % des Übernachtungspreises.

👉 Vor der nächsten Reise lohnt sich also ein Blick auf mögliche Zusatzkosten.

💬 Was meinst du:
Sinnvolle Unterstützung für Städte & Tourismus –
oder einfach nur eine weitere Belastung für Reisende?

✈️ Teile den Beitrag mit jemandem, der oft unterwegs ist.

Photos from Stegemann & Collegen Berlin's post 06/05/2026

Ab 2026:
👉 bis zu 2.000 € steuerfrei im Monat
👉 direkt über die Lohnabrechnung berücksichtigt

Klingt attraktiv – aber:
👉 weiterhin Sozialabgaben
👉 nicht für alle gültig

Die Idee:
Mehr Menschen sollen auch im Rentenalter weiterarbeiten.

Was denkst du – funktioniert das?

Diskutiere mit 👇

Photos from Stegemann & Collegen Berlin's post 23/04/2026

2026 liegt der Grundfreibetrag bei 12.348 €
– für Ehepaare bei 24.696 €.

👉 Bis zu diesem Betrag: keine Einkommensteuer

Ein wichtiges Grundprinzip im Steuerrecht –
aber oft unterschätzt.

Was denkst du:
Reicht das zum Leben oder müsste er höher sein?

Diskutiere mit 👇

09/04/2026

Arbeitnehmer, bei denen die Lohnsteuer korrekt vom Arbeitgeber einbehalten wurde und keine besonderen Veranlagungsgründe vorliegen (z. B. Nebeneinkünfte über bestimmten Grenzen, Steuerklassenkombination III/V oder IV mit Faktor, Bezug von Lohnersatzleistungen über 410 EUR), sind grundsätzlich nicht verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben.

Es gibt jedoch Fälle, in denen eine Abgabepflicht besteht, z. B. wenn kein Lohnsteuerabzug vorgenommen wurde, bei mehreren Arbeitgebern gleichzeitig, bei bestimmten Konstellationen im internationalen Kontext oder wenn Freibeträge eingetragen wurden.

Viele Arbeitnehmer geben freiwillig eine Steuererklärung ab, um sich eine Steuererstattung zu sichern.

Es stimmt auch nicht, dass ein Arbeitnehmer, der einmal eine Steuererklärung abgegeben hat, automatisch auch in den Folgejahren immer wieder eine Steuererklärung abgeben muss.

Die Abgabepflicht für eine Steuererklärung entsteht nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für eine sogenannte Pflichtveranlagung vorliegen (z. B. Nebeneinkünfte über 410 EUR, Bezug von Lohnersatzleistungen über 410 EUR, Steuerklassenkombination III/V oder IV mit Faktor, mehrere Arbeitgeber gleichzeitig, Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte etc.).

Die einmalige Abgabe einer Steuererklärung (z. B. zur freiwilligen Steuererstattung) begründet keine dauerhafte Erklärungspflicht für die Folgejahre, sofern in diesen Jahren keine Pflichtveranlagungsgründe vorliegen.

Nur wenn in einem Folgejahr erneut ein Grund für die Abgabepflicht besteht, muss wieder eine Steuererklärung abgegeben werden.

💬 Wusstest du das schon?
👉 Teile den Beitrag mit jemandem, der denkt, jeder muss eine Steuererklärung abgeben.

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