07/09/2026
International handeln - Verträge rechtssicher gestalten
Im internationalen Geschäft können kleine Unterschiede im Vertragsrecht große Auswirkungen haben. Das UN-Kaufrecht (CISG) ist dabei ein zentraler Baustein für Unternehmen im Im- und Export.
Im kostenfreien IHK Aachen Seminar erfahren Sie praxisnah:
✅ Wann das UN-Kaufrecht zur Anwendung kommt
✅ Welche Rechte und Pflichten bei Vertragsverletzungen bestehen
✅ Was bei Schadensersatz, Rückabwicklung und Vertragsaufhebung zu beachten ist
✅ Wie sich BGB, Common Law und CISG unterscheiden
✅ Wie internationale Verträge rechtssicher gestaltet werden
✅ Welche Bedeutung Rechtswahl und Gerichtsstand haben
Anhand praxisnaher Beispiele erhalten Sie wertvolle Impulse für Ihre tägliche Arbeit und können individuelle Fragestellungen mit dem Referenten besprechen.
Zielgruppe: Geschäftsführer, Vertriebsleiter sowie Vertriebsmitarbeiter im internationalen Handel
Referent: Guido Imfeld, Rechtsanwalt (DE), Avocat/Advocaat (BE) und Fachanwalt für Internationales Wirtschaftsrecht
📅 28. September 2026
🕜 13:30-16:00 Uhr
📍 IHK Aachen
💶 Kostenfrei
⏳ Anmeldung bis 24. September 2026
👉 Jetzt anmelden und internationale Verträge sicherer gestalten:
https://www.ihk.de/aachen/system/veranstaltungssuche/vstdetail-antrago/5374550/19224?terminId=19224
01/09/2026
📢 Neues IHKmagazin: Innenstädte im Wandel 🌆
Die Ausgabe September/Oktober unseres IHKmagazins ist erschienen. Diesmal widmen wir uns dem spannenden Thema Innenstädte im Wandel. 🏙️
Unsere Innenstädte sind mehr als nur Handelsflächen - sie sind lebendige Orte der Begegnung und Identifikation. Im besten Fall. Denn sie stehen vor großen Herausforderungen. In unserem Schwerpunkt zeigen wir, wie Innenstädte und Ortskerne zukunftsfähig gestaltet werden können: durch innovative Nutzungsmischungen, erhöhte Aufenthaltsqualität und starke Konzepte für den Einzelhandel. 🛍️
Ein weiteres Highlight: Auf der EXPO REAL (Messe München) im Oktober präsentieren Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg ihre Standortqualitäten und werben um Investitionen. Und für die jungen Talente: Das Projekt „Ready4Job“ bringt Schulen und Unternehmen zusammen, um praktische Einblicke in die Arbeitswelt zu bieten und die Berufsorientierung zu verbessern. 🎓
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen! 📖
Das aktuelle IHKmagazin ist auf unserer Website abrufbar:https://www.ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/7155948/9d45f11e3dca01bb48471f742b8e62f8/ihkmagazin-09-10-2026-data.pdf
Vielen Dank an die Mitwirkenden in dieser Ausgabe sowie unsere Autoren und Fotografen.
21/08/2026
1️⃣0️⃣1️⃣ neue Fachkräfte für die Region! 🎓
Am 20. August hat die IHK Aachen 101 Absolventinnen und Absolventen ihrer Fortbildungsprüfungen bei einer Feierstunde geehrt und ihnen die Abschlussurkunden überreicht.
Ob als Spezialistinnen und Spezialisten, potenzielle Führungskräfte oder künftige Unternehmerinnen und Unternehmer: Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen haben mit großem Engagement den nächsten Schritt in ihrer beruflichen Entwicklung gemacht.
„Start-ups bekommen viel Aufmerksamkeit. Die große unternehmerische Chance liegt aber ebenso in der Übernahme bestehender Betriebe", betont Olrik Müller, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses der IHK Aachen.
Denn bis 2030 stehen rund 186.000 Familienunternehmen zur Übergabe an.
Die berufliche Fortbildung eröffnet damit nicht nur neue Karriereperspektiven, sondern stärkt auch die Fachkräftesicherung und Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft.
Zu den Abschlüssen gehören unter anderem Fachwirtinnen und Fachwirte, Industriemeisterinnen und Industriemeister, Bilanzbuchhalterinnen und Bilanzbuchhalter sowie Technische Betriebswirtinnen und Betriebswirte.
Die Abschlüsse sind im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) dem Niveau akademischer Abschlüsse zugeordnet.
Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventinnen und Absolventen zu dieser großartigen Leistung! 👏
🤓 Auch Sie möchten sich beruflich weiterentwickeln? Alle Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ihk.de/aachen/bildung/fortbildungspruefungen
20/08/2026
Wie bewerten Unternehmen in Euskirchen ihren Wirtschaftsstandort? Welche Standortfaktoren sind besonders wichtig – und wo sehen die Betriebe Handlungsbedarf? 🤔
Mit dem IHK-Standortmonitor haben wir die Stimmen aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Bau eingeholt und ausgewertet. Die Ergebnisse stellen wir vor – und diskutieren sie gemeinsam mit Bürgermeister Sacha Reichelt und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer.
JETZT ANMELDEN:
📅 Dienstag, 15. September 2026 | 16 Uhr
📍 Rathaus der Stadt Euskirchen, An der Vogelrute 1, 53879 Euskirchen
✅ Anmeldung unter https://eur.cvent.me/Rq9VmE
Nutzen Sie die Gelegenheit zum direkten Dialog zwischen Wirtschaft und Verwaltung. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!
17/08/2026
zeigt: Lieferketten brauchen mehr Resilienz.
Eine befristete Lockerung des Sonntagsfahrverbots für Lkw findet bei den Unternehmen im Bezirk der IHK Aachen breite Zustimmung. Das zeigt unsere Blitzumfrage unter 124 Unternehmen aus der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg:
➡️ Mehr als 80 Prozent unterstützen eine solche Ausnahmeregelung zumindest eingeschränkt.
➡️ 78 Prozent spüren bislang noch keine unmittelbaren betrieblichen Folgen.
➡️ Gleichzeitig berichten einzelne Unternehmen bereits von steigenden Kosten, zusätzlichem logistischem Aufwand und längeren Transportwegen.
Kurzfristige Maßnahmen können helfen, Engpässe zu vermeiden und die Versorgung zu sichern. Sie ersetzen jedoch keine langfristige Strategie.
„Der Rhein ist für weite Teile von Industrie und Logistik eine zentrale Lebensader. Wenn Ladekapazitäten sinken oder Transporte ausfallen, beschränkt sich das nicht nur auf die unmittelbar betroffenen Standorte. Kurzfristige Ausnahmen beim Sonntagsfahrverbot können helfen, sie ersetzen jedoch keine langfristige Strategie“, sagt Tim Wilhelm Hammer, Geschäftsführer von Hammer GmbH & Co. KG.
„Niedrigwasser ist kein Ausnahmefall, auf den wir jedes Mal mit kurzfristigen Maßnahmen reagieren sollten", betont IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer. Was wir brauchen, ist ein krisenfestes Gesamtsystem aus Schienen, Brücken, Straßen und Wasserstraßen - koordiniert über Nordrhein-Westfalen hinaus und zügig umgesetzt.
Denn resiliente Infrastruktur bedeutet: Lieferketten sichern, Industriestandorte schützen und Versorgung auch unter schwierigen Bedingungen gewährleisten.
03/08/2026
Weniger Ausbildungsverträge – weiterhin viele Chancen 📉
Zum Start des Ausbildungsjahres 2026 verzeichnet die IHK Aachen einen deutlichen Rückgang bei den neu eingetragenen Ausbildungsverhältnissen: 2.566 neue Verträge wurden im IHK-Bezirk registriert – 13,1 Prozent weniger als im Vorjahr.
Betroffen sind sowohl kaufmännische als auch gewerblich-technische Berufe. Gleichzeitig konnten 45,3 Prozent der Unternehmen ihre nicht vollständig besetzen. Für 62,2 Prozent waren fehlende geeignete Bewerbungen der Hauptgrund.
„Das Problem ist nicht der Wille der Unternehmen, sondern das Zusammenbringen von Betrieb und Bewerbenden", sagt Ulrich Ivens, stellvertretender Bereichsleiter Bildung der IHK Aachen.
Die duale Ausbildung bleibt ein zentraler Schlüssel zur und bietet jungen Menschen gute berufliche Perspektiven. Für Kurzentschlossene ist ein Einstieg in das aktuelle Ausbildungsjahr noch bis zum 1. Oktober möglich – in Einzelfällen auch darüber hinaus. 🚀
Aktuelle Ausbildungsangebote gibt es unter www.ausbildung.nrw. 🤝
👉 Die komplette Presseinformation lesen Sie hier: https://www.ihk.de/aachen/bildung/aktuelles/bilanz-ausbildungsmarkt-6302434
27/07/2026
📉 Die Stimmung zur Energiewende in der Wirtschaft ist auf einem neuen Tiefpunkt
Das aktuelle Energiewende-Barometer der DIHK zeigt eine wachsende Kluft zwischen den Zielen der Klimapolitik und der Realität in den Unternehmen.
Besonders in NRW ist die Lage mit einem Barometerwert von -18,1 (Vorjahr: -14,8) besorgniserregend. Für fast jedes zweite Unternehmen überwiegen die Belastungen, in der Industrie sind es sogar 67,5 Prozent.
IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer, bringt es auf den Punkt: „Das Warnsignal darf die Politik nicht länger übersehen. Ein Weitermachen wie bisher gefährdet unseren Wirtschaftsstandort. Internationale Wettbewerbsfähigkeit, zukunftsfähige Arbeitsplätze und klimaneutrales Wirtschaften müssen wieder miteinander vereinbar werden."
Die zentralen Forderungen der Unternehmen sind eindeutig:
1️⃣ Preis runter: 77,8 % fordern eine Senkung des Strompreises.
2️⃣ Strategie her: Fast 80 % erwarten eine klare Strategie und mehr staatliche Investitionen in die Energieinfrastruktur.
3️⃣ Angebot rauf: Statt Dauersubventionen braucht es eine Ausweitung des Energieangebots.
Die Unternehmen in unserer Region stehen zum Klimaschutz, aber sie benötigen verlässliche Rahmenbedingungen und Augenmaß.
Die vollständige Presseinformation und die Ergebnisse des Barometers finden Sie hier: https://www.ihk.de/aachen/innovation/energie/energiewende2/energiewende-wirtschaft-fordert-verlaessliche-rahmenbedingungen-7120070
IHK NRW, Deutsche Industrie- und Handelskammer - DIHK
20/07/2026
Aufbruchstimmung in unserer Region: Zwei starke Signale für Langerwehe und Nideggen
Gleich zwei Anlässe, die Zuversicht ausstrahlen: der Spatenstich der Eßer Office GmbH in Langerwehe und die Grundsteinlegung für ein neues Nahversorgungszentrum in Nideggen. 🏗️
Das ist ein wichtiges Signal in herausfordernden Zeiten: Diese Investitionen stehen für unternehmerischen Mut, für Vertrauen in unseren Standort und für konkrete Perspektiven vor Ort - wirtschaftlich ebenso wie für die Menschen in den Gemeinden. 💼🌱
Gemeinsam mit den Bürgermeistern Moritz Pelzer (Langerwehe) und Marco Schmunkamp (Nideggen) gratulieren wir herzlich! 🤝
Die Firma Eßer Office GmbH führt mit dem Neubau in Langerwehe die beiden bisherigen Standorte in Aachen und Düren zusammen. 📍
Unser Fazit: Es herrscht Aufbruchstimmung. Und genau diese Haltung braucht die Region, um die Zukunft aktiv zu gestalten! 💪
14/07/2026
Wie bewerten Unternehmen den Wirtschaftsstandort Euskirchen?
Genau das möchten die IHK Aachen und die Stadt Euskirchen wissen.
Mit dem IHK-Standortmonitor können Unternehmen in Euskirchen jetzt online ihre Einschätzung abgeben:
Was läuft gut? Wo gibt es Herausforderungen? Und was braucht der Standort, um wirtschaftlich stark zu bleiben?
👉 Die Teilnahme ist schnell, unkompliziert und online möglich:
https://www.ihk.de/aachen/standortmonitor-umfrage
Je mehr Unternehmen mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.
Die Rückmeldungen helfen dabei, die Interessen der Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung noch gezielter zu vertreten und wichtige Impulse für die weitere Standortentwicklung in Euskirchen zu setzen.
Schon vormerken:
Am 15. September 2026 um 16:00 Uhr werden die Ergebnisse im Rathaus Euskirchen vorgestellt und diskutiert - gemeinsam mit Bürgermeister Sacha Reichelt und Michael Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen.
Jetzt mitmachen und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Euskirchen mitgestalten.
13/07/2026
Fünf Jahre nach der Flut ist eines klar: Wiederaufbau endet nicht mit dem Wasserstand
Viele Unternehmen in der Eifel und in der Städteregion Aachen kämpfen bis heute mit den Folgen der Flutkatastrophe von 2021. Manche haben in einer Nacht Maschinen, Waren, Inventar – und ein Stück Lebenswerk – verloren.
Als IHK Aachen haben wir in den vergangenen fünf Jahren begleitet, vermittelt, organisiert und zugehört:
👉 über 10.000 Beratungsgespräche
👉 mehr als 620 Förderanträge
👉 bisher rund 170 Millionen Euro bewilligte Fördermittel
Aber hinter diesen Zahlen stehen Menschen. Unternehmerinnen und Unternehmer, die nicht aufgegeben haben. Betriebe, die weitergemacht, neu aufgebaut und Verantwortung für Beschäftigte und Region übernommen haben. 👏
„Unternehmen sind in Krisen nicht nur Betroffene – sie sind Teil der Lösung. Unternehmerinnen und Unternehmer bauen ihre Standorte wieder auf und geben den Menschen vor Ort Perspektiven, indem sie Wertschöpfung und Arbeitsplätze sichern.", 💬 sagt Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen.
Und genauso klar ist: Resilienz ist kein Schlagwort mehr, sondern ein zentraler Standortfaktor. Extremwetter, Cyberangriffe und andere Krisen zeigen, dass Wirtschaft und Katastrophenschutz enger zusammengedacht werden müssen.
Im Falle der Flutkatastrophe haben viele an einem Strang gezogen: Unternehmen, die durchgehalten und gekämpft haben, und ein IHK-Team, das nicht einfach Anträge bearbeitet, sondern mit Herz und Verstand zugehört, angepackt und begleitet hat. Dafür beiden Seiten ein herzliches Dankeschön. 🙏🤍
Vieles haben wir gemeinsam geschafft, wie man in den Beispielen der Kupferstadt Stolberg in den Bildern sieht, und doch liegt noch ein langer Weg vor uns. Den gehen wir an: mit dem Ziel, Resilienz in der Region fest zu verankern und gut auf das vorbereitet zu sein, was kommen mag.
📣 Die Presseinformation finden Sie hier: https://www.ihk.de/aachen/standortpolitik/standort-region-aachen/ihk-620-foerderantraege-nach-der-flut-7114908
📸 Fotos Vergleich 2021/2026 (Stolberg): Heike Lachmann